Irrungen

Nun hoffe ich ich hoffe nicht vergebens mein Gefühl gleicht einem Zyklus zwar nicht monatlich aber doch eher regelmäßig und wie Asche von verbrannten die der Wind in eure Augen weht erwacht manchmal eine Sehnsucht eine Sehnsucht die mich ersucht in den Gassen dieser tottraurigen Stadt wie Schatten sich überall aufhalten können und sich eher gleichmäßig verteilen gleiche ich einem Kelch der unten spitz zuläuft und ausgedörrt erscheint Ruinen von Häusern und Menschen und ich dazwischen wie frisch aus Blei gegossen und neu ausgedacht was ich denn wohl sein könnte ich gehe Arm in Arm mit einer Beteuerung und versichere mir meine Zuneigung damit nicht kommt so schnell was kommen wird verliere ich mich auf der Suche nach mir suche ich wenigens nicht nach Dir und die Angst verliert sich dann manchmal und es dreht sich alles vor meinen Augen respektive in meinem Kopf einen Unterschied macht daß ja alles nicht aber manchmal leichter wenn auch nicht einfacher manchmal stehst du noch vor mir und bezauberst mich an ich jedoch stehe immer vor mir oder neben mir und genau daß ist der Unterschied alles Traurige soll auch vergehen wie Blätter die zu Humus werden um dann in Erde zu transformieren und in Verwandlung weiter bestehen Nein daß ist noch nicht alles es ist so weit irgendwie aber auch bei mir und wie die Motten das Licht umschwirren aufgrund getrübter Wahrnehmung schwimme ich in einem Meer aus Vergangenheit und purer Erschöpfung und was ich haben kann das gefällt mir nicht und was ich haben will das kriege ich nicht und aus Zweifeln wachsen keine Bäume höchstens Tränen und die würde ich gerne verschenken aber selbst das geht nicht so einfach vielleicht löst sich ja noch ein Fragezeichen wie eine Briefmarke sich unter Zuführung von Wasser vom Umschlag löst und entwickelt sich zum Ausrufezeichen und hinterläßt vielleicht noch einen Doppelpunkt hinter dem ich mich selbst wiederfinden kann!