Thema: Religion

Wir brauchen ein gänzlich neues Verhältnis zur Religion, wir brauchen eine

Real-Religion !

Die Religion der wahrheitssuchenden Gegenrede !

 

Das 100-Thesen-Papier

 

von Gisbert Zalich

 

 

Eine realitäts-justierte,

logisch-argumentative, leidenschaftlich-inspirierte, unbefangene, fragmentarische, entwicklungserwünschte, ergänz- und korrigierbare

Religionsauffassung

 

zur Diskussion

 

 

mit allen interessierten Religionsgruppen und Freidenkern der Welt !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Writers Corner Verlag

Gisbert Zalich, In der Runken 14, 28203 Bremen

 

Bremen, den 20. Mai 1999

Sehr geehrte Damen und Herren !

Dialog-Brücken für Babylon!

Babylon sind wir!

Und Kommunikation ist das Mittel, das die Menschen (und auch ihre Religionen) von mancher Realitätsferne und der Ferne unter sich heilen und einen wird.

Darum das 100-Thesen-Papier.

Es regt (mit seiner 100. These) alle Religionsgruppen und Freidenker bis zu den Atheisten dazu an, in einen weltweiten Dialog zu treten. Umfassender, als auf der Inter-Religionskonferenz 1896 in Lahore in Indien, die 4 Tage dauerte: Dieser Dialog sollte dauerhaft sein, mündlich und schriftlich ablaufen, in allen Medien stattfinden und nicht nur an einem Ort.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Haltung zu dieser Anregung und Ihre Einschätzung von ihrer Machbarkeit mitteilen würden. Und ob Sie bereit sind, sie in Ihrer kirchlichen Organisation nach oben und zu den Seiten weiterzureichen.

(Über eine [kritische] Antwort auf das 100-Thesen-Papier würde ich mich natürlich ebenfalls freuen!)

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

 

Verteiler:

Katholische Kirche, Hohe Str. 7, 28195 Bremen

Bremische Evangelische Kirche, Franziuseck 2/4, 28199 Bremen

Präsident H. Brauer, Franziuseck 2-4, 28199 Bremen

Propst, Hohe Str. 2, 28195 Bremen

Scientology Mission, Osterdeich 27, 28203 Bremen

Zeugen Jehovas Versammlung Bremen-Mitte e.V., Auguststr. 24, 28219 Bremen

Ursula Köster, Zum Behlingsee 22, 28876 Oyten (Zeugen Jehovas)

Neuapostolische Kirche, Schwachhauser Heerstr. 214, 28213 Bremen

Christliche Wissenschaft, Zweite Kirche,Am Dobben 107, 28203 Bremen

Islamische Föderation Bremen, Hemelinger Bahnhof str. 44, 28309 Bremen

Hadayatullah Hübsch, Alemannenweg 62, 65929 Frankfurt/M. (Moslem)

Osho-Meditationscenter, Karolinenstr. 7-9, 20357 Hamburg

Religionspädagogische Arbeitsstelle, Holler Allee 75, 28209 Bremen

Tibetisches Zentrum e.V., Lünzener Str. 4, 29640 Schneverdingen

Th. Knaur Verlag, c/o Holger Kersten, Rauchstr. 9, 81679 München

Jürgen Fliege, Bavariafilmplatz 7, 82031 Geiselgasteig

Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, c/o Arnd Brummer, Postfach 13 08 68, 20108 Hamburg

Walter Verlag GmbH & Co. KG, c/o Eugen Drewermann, Am Wehrhahn 100, 40211 D-dorf

Universität Bremen, FB Religionswissenschaft, Prof.Dr. Artus, Bibliothekstr. 1, Postf. 330440,

28359 Bremen

Morgenpost Verl., c/o Pastor Traugott Giesen, Griegstr. 75, 22763 Hamburg

 

gewidmet:

 

INHALT:

 

 

 

 

 

 

(veränderte und ergänzte) Auflage, Mai 1999

 

 

 

Bremen 1995 / 1996 / 1998 / 1999 ã by Gisbert Zalich,

Writers-Corner-Verlag, 28203 Bremen, In der Runken 14

 

 

 

Intro:

Justierung religiöser

Bedürfnisse auf Real-Religion

 

 

er leidenschaftlichste philosophische Dauerbrenner in der Geschichte der Menschheit ist die Frage nach dem vielbeschworenen "Sinn des Lebens", nach dem "Warum?", besonders dem "Wohin?" und dem "Woher?"

Das 100-Thesen-Papier vertritt keine Marktschreier zur propagandistischen Anpreisung irgendwelcher Gottkonstrukte für den vermeintlichen Lohn einer Fahrkarte ins Ewige Leben, uns geht es um die Anbindung an die Realität! (Religio: Rückbindung, Bindung an die Wurzeln)

 

Der Mensch weiß stets zu wenig, gerade in Sachen der Transzendenz. Und wo Wissen nicht ist, da entsteht die Spekulation. Der Mensch glaubt, wenn er wissen will, aber nicht weiß. Das Vakuum seiner Erkenntnis- und Erfahrungsleere läßt ihm keine andere Wahl.

Was wird er letztlich aber glauben? 1., er konstruiert (sofern er der Schwerkraft der Wahrheit verhaftet ist...) nach aktuellem Wissens- und Entwicklungsstand das Nichtwissende mit der Technik der Logik, der Abstraktion, der Extrapolation. Er bemüht sich um naheliegende Spekulation.

Wir brauchen nicht die Ewigkeitssprechung von Glaubenssätzen, sondern Kampfinstrumente zur Wahrheitsfindung, qualifizierte Rede und Gegenrede - und das ist die zweite, wesentliche, technische Schiene der Wahrheitssuche, die die "Thesen" den Interessenten nahelegen möchte. Wir brauchen keine Unterwerfung vor dem Monolog der Predigt, die Religionen brauchen einen Bewährungslauf im Dialog!

 

 

Die meisten Religionen sind mit dem merkwürdigen Anspruch der, von Normalmenschen nicht wahrhaftig nachvollziehbaren, Unfehlbarkeit ihrer Lehre und der Kardinaltugend der Glaubens-Überzeugung besetzt. (Zur Geburtszeit der großen Religionen hatte sich ein wissenschaftstheoretisches Konzept der Wahrheitssuche eben noch nicht durchgesetzt...)

 

Glaube ist per se gepaart mit Zweifel. Wer überzeugt ist, weiß. Wer mit absoluter Überzeugung glaubt, befindet sich nicht auf dem Boden unserer realen Welt. Er ist nicht gebunden an der Wirklichkeit! Religiöse Überzeugung ist per se suspekt.

 

 

Der einzige Hafen, den wir haben, ist die Wirklichkeit. Darum brauchen wir eine Justierung der Religionen und der religiösen Bedürfnisse auf Real-Religion! Die überigens nicht den Körper einer Kirche oder Sekte braucht. Wer sich nach den Grundsatzvorgaben der Real-Religion (Zweifel + Widerspruch bis zur Überzeugungsreife) um die Transzendenz kümmert, der ist, die sind die Kirche. Ihre Beteiligten sind ihre Priester, ihre Predigt ist der Dialog! Die Gebete sind die Reden, und jedes Haus, die Kneipen und die Schulen, die Studios von Talk-Shows können ihre Gotteshäuser sein!

 

 

ieses Papier entwickelte sich aus einer Auseinandersetzung (zunächst nur) mit den Fundamenten des christlichen Glaubens heraus. Dazu hat der Autor als von den harten Kirchenbänken abtrünniges Schäflein seine Erkenntnisse, Vermutungen und Fragen in Thesenform aufgeschrieben. Sie haben lediglich die ganze Qualität eines nachgeordneten und überarbeiteten Gedankenspiels und sollen als ein Diskussionsanstoß nützen - und als ermutigende Handhabe zur Seelenbefreiung aus irrealen Prägungen, von religiöser (Geistes-)Unterdrückung, Angst vor Gott und Angst vor den an seine Seite erklärten irdischen Gewalten. Angst vor dem Ewigen Fegefeuer, wenn dein gesunder Verstand dich von deren Seite fortbringen will. Als solche Diskussionsgrundlage sind die Thesen natürlich auch auf andere Glaubensrichtungen ähnlicher Autoritätsstruktur übertragbar. Sie sollen eine Handhabe oder Vorgabe sein, die die Menschen zum Verweben mit ihren eigenen Wissens- und Erfahrungsschätzen und aus dem Schlaf der Angst vor Widerspruch, dem Schlaf des Verdrängens religiöser Themen - und dem des Protest-Atheismus´ auf der anderen Seite - aufrütteln soll.

 

 

Zum Gottesbegriff

 

 

 

 

Nach unserer Vorstellung ist Gott der Urschöpfer, der Anfang aller Existenz. Er selber hat keinen Schöpfer. Dieser o.g. "Chemiker" wäre dann also nicht Gott.

 

 

 

 

Ein Schöpfergott muß nicht in unser Weltgeschehen eingreifen können, er muß uns auch nicht kennen, und nicht die Schöpfungen auf den anderen Planeten und in anderen Universen. Er wird die Mechanismen des Gärungsprozesses "Leben" kennen, die den Plan der Evolution zu seinem von ihm bestimmten Endziel führen wird. Wahrscheinlich. Vielleicht. Christen und Moslems gehen von einem Schöpfergott, dem Ur-Wesen, aus, der via Vision mit einigen Auserwählten hin und wieder "live" kommuniziert.

Wenn wir aber von einem Schöpfergott sprechen, dann hat dieser den Himmel und die Welt(en) geschaffen, Land und Wasser, und wie die Menschen die Tiere auch! Wenn wir also (z.B.) behaupten, daß Gott die Liebe sei, sein Wesen also mit seinen Eigenschaften ausfüllen, dann müssen wir ebenso behaupten, daß Gott die Durchsetzungskraft des Stärkeren mit dem Raster der Auslese und dem Prinzip des Tötens und des Fressens ist.

 

 

Wie können wir das auf einen Nenner bringen?

Ganz einfach: Das Lebenskonzept der Menschen ist ein anderes als das der Tiere,weil wir unser Leben in einem anderen Verhältnis zur Natur als sie gestalten.

Der Begriff des Schöpfergottes kollidiert mit der Vorstellung, daß Gott - an sich - "die Liebe" sei. Beides - das Konzept des Rechts des Stärkeren und das der (Nächsten)-Liebe - ist nicht Gott! Das eine ist im Menschen, und das andere ist im Tier (und im Tier im Menschen). Gott hat diese Konzepte (direkt oder indirekt) geschaffen, da er ja auch uns geschaffen hat. Gott ist ewig. Und daher für uns schwer zu definieren und auch schwer mit Eigenschaften zu belegen. "Anfaßbar" sind einzig seine Werke hier.

Der Mensch sehnt sich nach dem festen, greifbaren Bezugspunkt "Gott", der ihm Schutz gewährt und die Verantwortung übernimmt, die er für sein Verhalten und seine Entscheidungen eigentlich selber übernehmen muß.

 

 

 

 

In ihnen sind seine Absichten geschrieben, die generell den Plan der Evolution erfüllen werden. Lebenstrieb, Fortpflanzungstrieb und - der menschliche - Forschungstrieb: Sie steuern uns in angenehmer + vernünftiger Weise wider unsere Geistes-Freiheit, was wir subjektiv oft anders empfinden mögen. Sie sind die Werkzeuge - und machen uns zu Werkzeugen - einer höheren Vernunft! Die Wegweiser zu seinen Zielen setzt Gott mit den Früchten der Lust!

Der Begriff "Gott" ist aus jeglicher Position der Endlichkeit nicht exakt zu definieren. Ebenso ist eine "Gotteserfahrung" nur eine subjektiv so bezeichnete, eine so vermutete.

Für uns Endliche wird Gott immer hinter einem Nebelschleier verborgen sein. Gott ist nicht das Licht. Die Erkenntnis ist das Licht! Ein Licht, das, wo es hinfällt, wo "Gott" für uns war, den Begriff "Gott" durch andere Begriffe ersetzt!

Gab Gott uns nicht des Geist, unsere Erkenntnis zu mehren? Dann will Gott, daß Licht fällt auf ihn, daß er (es) - unter dem Begriff "Gott" - wegfällt von uns!

 

 

Die Glaubensfunktionen

 

Glaube und Überzeugung sind keine symbiotischen Begriffe, sie widersprechen sich!

Wer Glauben, Wissen und einen gesunden Zweifel als zusammengehörig begreift, der ist auf dem richtigen Weg!

Glaube ist nie absolut! Und die Technik, Glaubenssysteme zu qualifizieren, (wie überhaupt Argumente zu qualifizieren) ist, neben der Schiene der naheliegenden Spekulation, die des Dialogs!

 

 

Mit der Illusion von Gottgeschenken (Paradies) in der Tasche leben manche eben besser, als die mageren Aufwartungen der "Realen" das versprechen... Eine Gott-Injektion gegen das Erkenntnis-Leid und die Arbeit, die vor uns liegt... Geniale Teufels-PR, könnte man sagen!

 

 

Vergiß erst recht die Glaubensphilosophien, die Dich von diesen Strafen freisprechen, ob

wohl sie in deren Heiligen Schriften festgelegt sind, - weil Du mit der Waffe der Logik fest dagegen redest. (Wenn die Glaubens-Fundis mit ihren Feuerschwertern gegen die menschengebaute Wand der Argumente und des Humanismus knallen, dann werden sie plötzlich auch ganz lieb...) Vergiß die Glaubensphilosophien, die in ihren Ursprungsaussagen zahnlos werden, wenn ihre Priester als (ehemals) eitle Platzhirsche ihr beanspruchtes Revier der Macht der profanen Weltlichkeit räumen. Es ist auch "nichts" als die profane Welt

lichkeit, durch die Gott (mit seinem Evolutionsauftrag) strömt. Wozu hat er sonst die Welt und die Menschen geschaffen? Nur damit sie verfaulen?

Ein modernes, dem heutigen Menschen zugänglicheres, Wort für "Glaube" ist das Wort "Intuition". Du empfindest sie als ein Produkt der Freiheit. Gleichzeitig ist sie aber auch die Magie deiner Herzens-, deiner "Bauch"-Vorgabe. Intuition ist das Unterbewußtsein des Wissens. (Wer das Glaube nennen mag, der kann das tun. Der soll nur wissen, daß er auf diese Weise mit dem herrschenden Verständnis des Wortes "Glaube(n)" in Widerspruch oder in die Verwirrung von Doppeldeutigkeit gerät.)

Die Selbst-Suggestion ist eine Kraft, die ebenfalls des öfteren dem Begriff des"Glaubens" untergeordnet wird (Ich glaube an mich. Oder: an Gottes Hilfe). Sie appelliert an Energiereserven. Mit der aggressiv an andere gerichteten Suggestion ist dagegen eher eine "(den Eigenwillen des Gegenübers) manipulierende Überredungskunst" gemeint.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manchmal

trägt die Liebe

die Farbe des Zorns...

 

Die Kirchen in ihren Fehlfunktionen

 

 

Monopole in der Glaubensbildung fördern und manifestieren die Lüge!

 

 

Sie klappen zwar ständig mahnend die mißinterpretierte Bibel auf, aber das wirkliche "Gottes"buch des Lebens, das Leben selbst, die Evolution innerhalb unserer Art, weigern sie aufschlagen zu helfen.

Die wirklich gottinspirierten Ereignisse finden nicht in den "Gotteshäusern" statt.

 

Die religiösen Bedürfnisse der Erwachsenen dürfen auf die Kinder nicht zwangsprojeziert werden. Sie gehen ihre eigenen Lebenwege und sind insoweit reif für das Thema Transzendenz, wie sie danach von sich aus fragen.

 

 

 

 

Aber die Kirchen sind angeklagt, trotz ihrer enormen PR-Chancen eine konstruktive Religionsarbeit kläglich vertan und viele Menschen gegen alles Religiöse konditioniert zu haben.

Die Kirchen sind angeklagt, diese Menschen in die Verdrängung ihrer Religio(ns)-Bedürfnisse zu treiben! Diese Verdrängung dauert oft, bis die Angst vor dem Tod (nämlich kurz vor dem Tod) so groß wird, daß jede dieser Kröten der herrschenden Frohen Botschaften in die Schlunde der einstmals Ungläubigen fährt. Für eine gelassen-kritische Beschäftigung ist es dann zu spät.

Diese Glaubensgemeinschaften tauschen nicht weniger als das Ewige Leben gegen eure Mitgliedschaft(en) in ihnen ein. Jeder ahnt im Grunde, daß sie das nicht können. Einen solchen Kuhhandel zu zelebrieren ist zutiefst unmoralisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bibel ohne mystifizierende Verschleierung

 

 

Jesus ist nach seiner Kreuzigung lebend mit Wundmalen gesehen worden. Jesus´ Leiche wurde nicht gesehen. Jesus war nicht von den "Toten auferstanden". Er hatte seine Kreuzigung überlebt.

Was opfert ein göttlicher Schmerzensmann für den menschlichen Sündenpfuhl mit seiner Kreuzigung, die er (per "Wiederauferstehung") in seiner vollen Funktion des himmlischen Co-Leiters überlebt?

Die "unbefleckte Empfängnis" ist eine Legende. Eine Menschwerdung Gottes hätte den menschlichen Samen nicht ausgespart.

Wir fordern die Kenntnisnahme des Textes Joh., Kap. 17:3, nach dem Jesus uns die permanente Erkenntnissuche in Religionssachen de facto andiktiert! Ein Satz, der gegen die Einfriedungen und Verabsolutierungen der Glaubenssätze der herrschenden Religionsführer spricht!

Wir fordern die Wiederaufnahme des Thomas-Evangeliums in die Bibel, aus der es im ca. 5. Jahrhundert von der Katholischen Kirche wegen "nicht kanonischer", nicht "passender Inhalte" ("Ich bin ein Sohn Gottes..." [Jesus]) aus ihr rausgeschmissen worden ist!

Wir fordern die Kenntnisnahme verschiedener Bibeltexte, die (trotz kanonischer Eigenschaft) belegen, daß auch andere, außer Jesus, als "Gottes Söhne" bezeichnet wurden (Bsp.: 1. Mose 6:2/4; 1. Joh. 3:1). Das war damals eine gängige Redewendung für die "Gerechten"!

Wir fordern, Jesus als weltlich-politisch zur Kenntnis zu nehmen. Als direkter Nachfahre Davids hatte er für viele ein Erbrecht auf den Thron. Nur als solcher errang er schon als Säugling Aufmerksamkeit (Warum hatte Herodes wohl einen solchen Schiß vor ihm?). Seine Reden waren streckenweise die Flammenreden eines (überigens rhetorisch hochbegabten!) politischen Reformers. Als solcher wurde er gekreuzigt (INRI). Als solcher verließ er seine Heimat, um zu den versprengten Stämmen seines Volkes zu gehn.

 

 

 

 

Das Respektmaß (den Eltern gegenüber) setzt die Dankbarkeit - die Dankbarkeit setzt das empfangene Verständnis und die empfangene Liebe - und kein Diktat.

(Nebenbei sei den Lehrern der Moral gesagt, daß es sich bei den Geboten - weitgehend - um sympathische - und in die weltlichen Gesetzgebungen und Moralempfindungen eingegangene - Gebote handelt, die einer zusätzlichen göttlichen Abstrafungsgewalt von Verboten eigentlich nicht bedürfen, als die diese Gebote von euch selbsternannten Menschenfischern gerne in die Herzen eurer [dummen? dummverkauften!] Schafe hineinmanipuliert werden...)

 

 

 

Die konkrete Kenntnis der Zukunft ist für uns Menschen ein absolutes Tabu! Weil die Zukunft auf die Gegenwart aufbaut. Hätte jemand klare, konkrete Kenntnis von der Zukunft, hätten wir die Möglichkeit, die Gegenwart dahingehend anders zu lenken, und wir würden aufgrunddessen eine andere Zukunft bekommen!

Entlang genetischer Programmierungen können wir aber schon Eckpfeiler der Entwicklung - wie Pubertät, Erwachsenwerden, Altern, Tod usw. - im voraus "sehen".

Die Prophezeiungen der verschiedenen Religionen - Ankunft des Messias, Rückkehr desselben, Apokalypse, Reinkarnation, Wiederauferstehung, Feuerstrafen und Jüngstes Gericht - mögen - in ihrer starken Abstraktion - Realitätsfelder schneiden. Vielleicht. Begründungen (wie die der genetischen Programmierung) wären nicht schlecht. Sie (die Prophezeiungen) sind, wie Horoskope, breit interpretierbar, aber klar sind sie nicht!

Die Vertreibung aus dem Paradies ist die Entlassung aus der allumfassenden Naturbestimmung in die (teilweise) Selbstbestimmung und -verantwortung: Die Entlassung in die "Sünde" der Freiheit!

Und diese Freiheit ist ein Gottesdiktat. Gehirnwäsche, die schreckliche Keule der "ewigen Verdammnis", auch für lächerlich geringfügige "Verfehlungen", aufdringliche Missionierungen und ähnliche Ausschaltungsbestrebungen sind die wirklichen Sündenfälle. Ersten Ranges!

 

Die weltliche Aufgabe der Menschen

 

Der Mensch ist dazu "verdammt", verpflichtet, das Gottesdiktat zur Freiheit (siehe Thesen zum Sündenfall) anzunehmen.

Es ist ein Trugschluß, unter die Obhut anderer vermeintlicher Gottes- und Stellvertreterbestimmungen flüchten zu können, um sich so der generellen (Eigen)Verantwortung zu entziehen. Alle sinnvollen und sinnlosen Regelungen, Gesetze und Moralvorstellungen sind von Menschen gemacht.

(In diesen Bezügen) gibt es kein "göttliches" Regelwerk. Die Natur mag als ein göttliches Regelwerk bezeichnet werden. Aus dem sind wir aber durch die Menschwerdung teilweise entlassen. Es liegt in unserer Verantwortung, ein menschliches Regelwerk zu schaffen, über Arbeit und Kenntnissammlung, das unsere Bedürfnisse befriedigt; und die Angst vor der menschlichen Verantwortung nimmt.

 

(Wohl mit ihren Religions-Führern) haben die Menschen Gesetzbildung, Moral, (teilweise auch soziale Aufgaben) und Transzendenz in ihren Religionen vermengt.

Die Moralgestaltung ist weltliche Aufgabe. Ihre Gottesanbindung (Religio) sucht jeder für sich.

 

Den Kampf der Titanen Gott und Teufel macht der Mensch nur durch seine Interessenbrille seiner infantilen Entscheidungsangst aus. Als Gut und Böse außerhalb seiner Entscheidungsgewalt.

 

Wir brauchen das (demokratisch sanktionierte) Menschendiktat! (Denn, wie Marx schon sagte: Wo das Recht nicht herrscht, herrscht das Faustrecht).

 

 

Du hast zwei Ohren, zwei Augen, ein Hirn und einen Mund. Nutze diese Gaben!

Das ist ein Gottesgebot!

Die Elemente der "Frage nach dem Warum?" und dem "Verzeihen" könnte man als die Elemente von Jesus´ postulierter Feindesliebe bezeichnen, die gute Chancen haben, die Läuterung zu wecken. Diese o.g. Konfliktverhaltensstruktur ist die Voraussetzung der Liebe der Menschen untereinander. Sie ist allen Konfliktstrategien nach jeglichem Nutzen-Einsatz-Vergleich weit überlegen und sollte von jedem beherzigt und weitergegeben werden.

Wir Menschen sind immer dazu geneigt, uns von "Sünde" reinzuwaschen, indem wir andere unreflektiert mit Dreck beschmeißen. Gegenüber diesen eigenen Charakterschwachstellen müssen wir wachsam sein. Haltet euch stets vor Augen, daß Feindbildern immer eine amputierte Wahrheit oder die Lüge auf der Stirn geschrieben steht!

Bemüht euch stets darum, auch andere Denk- und Verhaltensweisen zu verstehen. Nur wer beide Augen gebraucht, kann räumlich sehen!

Soweit die Kirchen als heilbringende Lebensschule für die Verbreitung der Nächstenliebe, fungiert haben und fungieren sollten, soweit sie als soziale und medizinische Helfer tätig sind: In dieser Funktion seien sie herzlich willkommen! Nur: Das religiöse Vorzeichen und der ganze Tam-Tam mit ihren Ritualen und Heiligenaccessoires ist irreleitend, auf die kircheninterpretierte Jesus-Geschichte konditionierend: Gehirnwäsche!

Und es bezieht "Gott" wieder ein in eine Aufgabe, die die unsere ist. Warum? Weil wir zu großen Teilen uns immer noch nicht von der Angst lösen können vor der Freiheit, die er uns überlassen hat. Wir haben Angst vor der Verantwortung und wollen, daß Gott uns über

die Bibel und seine Stellvertreter (Pastöre) sagt, was wir zu tun haben und was nicht. Das tut er aber nicht! Wir sind (von denen!) frei!

Da der Mensch die überzeugende Pflicht hat, medizinisch lebenserhaltend und -verlängernd in das Natursystem einzugreifen, hat er auch die verdammte Pflicht, die natürliche Bevölkerungsobergrenze vorweg zu manipulieren. Wenn ein menschlicher Eingriff in die Naturregulation in die eine Richtung "gestattet" ist, dann wird ein Eingriff in die andere

Richtung zur besonderen Pflicht. Für eine Arbeitsverweigerung des Menschen würde die Natur (bzw. "Gott") sich bitter rächen...

Um eine verletzte Seele kümmert sich jede(r) Partner(in), jeder funktionierende Familie, jede(r) richtige Freund(in) intensiver, aufrichtiger und besser und jeder gute Psychoterapheut kompetenter als er!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Erkenntnis

ist die Befreiung

von allem Übel

(der Buddha)

Argumente für ein spekulatives metaphysisches "Menschen"bild

(Gedanken zum "Leben nach dem Tod")

 

Wir wissen, daß die Welt nicht das Zentrum des Alls ist und Gottes Lieblingskind. In diesem ganzen Geschehen vertreten wir eine sehr periphere und einsame Position.

Wir sind ein ganz normales Glied der Evolution wie die Tiere und Pflanzen auch.

Wir haben ein mächtiges Unterbewußtsein, das uns viel deutlicher als unser Bewußtsein (der Entscheidungsfreiheit, des Ego-Seins) bestimmt und als wir jemals erfühlen und wirklich ahnen!

Mit dem Wachstum der Erkenntnis bröckelte unsere Egozentrik Stück für Stück immer mehr ab.

Das Leben ist (möglicherweise) in der Existenzentwicklung eine Vorstufe, eine Zwischenstation.

 

 

Alles Leben fließt in den Tod, alles Tot-Sein fließt ins Leben, alles Chaos in eine Ordnung und umgekehrt.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn Du tot bist, bist Du tot.

Und wenn Du eine dreiviertel Ewigkeit tot bist, bist Du es... Da ist nichts (für Dich), keine

Qual, keine Langeweile, die Zeitempfindung ist ja auch nicht da.

Wenn wir aber eine Ewigkeit einer fließenden Existenz voraussetzen, wird jede noch so komplizierte und umfangreiche Materialstruktur, die unsere Persönlichkeit ausmacht, eines Tages wiederkehren! Unser Ich-Bewußtsein erwacht - für unsere Empfindung: sofort nach dem Tode - neu. Die Ewigkeit des Todes konnten wir nicht empfinden. In der Ewigkeit paart sich zu der Ewigkeit des Todes die Ewigkeit des Lebens. (Hier stellt sich allerdings die Frage, warum - von den Grundreflexen mal abgesehen - die Erinnerung an vergangene Leben fehlt.)

Es ist das Bewußtsein vom Hier und Jetzt und die Erinnerung an Vergangenem. Das Bewußtsein der Aktualität, das Bewußtsein vom Raum und vom Zeitraum. Das alles begründet das subjektive Lebensbewußtsein. Es subsumiert alle verfügbare Erinnerung incl. des (nachbelegten) Unterbewußtseins unter dem Komplex "Ich", mein Leben.

Wir dürfen zudem (ähnlich wie C.G. Jung) davon ausgehen, daß es eine zweite unterbewußte Erinnerung gibt. Zu dem psychischen Unterbewußtsein kommt das genetische, eine genetisch gespeicherte Erinnerung, die jedes Wesen, sobald es da ist, offenbart, indem es säugt, schluckt, schmeckt, weint, atmet, gute und schlechte Empfindungen hat usw. usf. Ein ganzer Komplex von genetisch gespeicherten Handlungsmustern, die keiner Erziehung bedürfen.

Man darf auch tiefer blicken: Dieses "zweite" Unterbewußtsein reicht bis in einen gemeinsamen Erinnerungsstamm vieler Menschen, aller Menschen, und beinhaltet - im Kern - sicherlich auch einen Erinnerungsstamm aller Wesen, auf Erden; vielleicht auch aller Existenz?

Es gibt also ein individuelles und ein Kollektiv-Unterbewußtsein. Gehen wir davon aus, daß der Tod alle Individualerinnerung rauben wird, wird aber das Kollektivunterbewußtsein, das auch dein, unser Leben ausmacht, in den Körpern anderer Lebewesen immer wieder weiterleben.

Das Interesse dieser Gedanken liegt in der Entdeckung der Ewigkeit in der Endlichkeit allen Lebens, im Ewigkeitskern, der in allen gleich ist und ein gemeinsames Bewußtsein hat. Wen wir den entdecken, stirbt die Angst vor dem Tod.

In der Qual des Unwissens steckt die Direktive "von oben", dieses Unwissen zu überwinden. Sie (die Qual) hat uns zu all den Erfindungen, den technologischen Revolutionen, dem Wissenszuwachs usw. gebracht. Und es gibt keinen Grund anzunehmen, daß die Menschheit in Sachen Transzendenz und Erkenntnissen von Lebenszusammenhängen über den Tod hinaus ihre Karten schon ausgereizt hat. Wer sich die Religionsgeschichte der Menschheit kritisch anschaut, weiß, daß der Tanz - und die Arbeit - erst begonnen haben!

ben erst den tieferen Sinn. Das erfährt jeder so, der es erfährt. Verschmelzungsprozesse,

Prozesse weg vom Ego, sind (in der Regel) die Prozesse des Glücks.

Dies gilt auch für die Beziehungen zur (un"entfremdeten") Arbeit und Natur, für das Identifikationsgefühl, das immer Objekte außerhalb des ursprünglichen Ichs besetzt.

 

 

 

 

Die gebende Liebe macht dich reif für die Ewigkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Unwort

der Menschheitsgeschichte

ist das Wort ICH ...

 

Die Religionsaufgabe

 

 

Die Religionsaufgabe ist in Wahrheit nichts anderes als Spekulation und sollte mit der Arbeit der naheliegenden Spekulation zur Annäherung an die Wahrheit auch die Zugabe der spekulativen Unsicherheit sein.

 

 

 

 

Alle Stämme und Völker entwickelten - unanhängig voneinander - Religiösität. Warum? Tiere kennen keine Religion. Was den Menschen vom Tier unterscheidet, ist die Arbeit, mit der er Dinge produziert. Aus dieser Erfahrung extrapoliert er den Gedanken: Wer produzierte denn die Natur? Und wer produzierte uns? Wird der Schöpfer uns vernichten, wird er uns erhalten, so wie wir das mit unseren Produkten zu vermögen tun? Wir vernichten sie, wenn sie schlecht sind, wir erhalten sie, sind diese gut. Daher wollen wir lieber gut sein und Gott nicht zürnen!

 

 

 

Monologe Predigten und Gebete manifestieren und vertiefen einen Stillstand.

 

 

 

 

 

 

Aktuelle läuternde Religionsaufgabe ist es, den Kirchengläubigen und Gottesfürchtigen die Furcht, die Angst vor Gott zu nehmen und das Gottesgeschenk der Freiheit zurückzugeben. Die Domsfürsten und wirklichen Sünder mögen dies mit schamroten Köpfen tun!

Vielleicht wußten die Propheten damals, gewisse, durchaus "bewußtseinserweiternde" Trance-Zustände, in die man mit Meditationstechniken und Askese eintauchen kann, nicht

anders als gottautorisiert zu interpretieren. Tausende von Sehern redeten damals überi-

gens ebenso. Schade nur, daß solche Behauptungen den Kommunikationskonsens brechen. Wenn sie - diese Propheten, die Weisen und Seher - eine von uns Normalos nicht gegenbelegbare aber auch nicht nachvollziehbare Gottautorisiertheit als Hauptargument aufgefahren , dann ist das so. Viele knicken ein vor ihrer Magie der schönen Prophezeiungen oder dem angedrohten Gotteszorn. Sie glauben, weil sie es nur zu gerne glauben, aber sie können nicht aufrecht glauben, sie glauben aus Angst.

Heute - nach allgemeiner Kenntis von der Vielschichtigkeit unserer Psyche - scheint´s ja solche Gottesstatthalter nicht mehr zu geben...

 

 

 

 

Die Annahme jeglicher Wirklichkeit, die Flucht aus der Verdrängung und der Lüge, läßt uns das Glück frei atmen!

Im Koran und in der Bibel sind visionsgeleitete Jenseits-Theorien beschrieben. Gläubige sind für´s Paradies, der Rest - der Einfachheit halber - für die Hölle. Nicht hinterfrag- und belegbar. Dafür aber "gottautorisiert". Sie werden auch nicht fortentwickelt, revisioniert, konkretisiert, real-justiert. Dem ursachenverhafteten Verstand sind sie offenbar verschlossen. Wer an das gottgegebene Instrument des Verstandes glaubt, seinen eigenen Verstandesglauben in seiner Korrektheit aber - und daher - einen, wenn auch schmalen, Raum an Zweifel beistellt, der hat die Pappnase auf...

Vermittelbare Erhellung der Transzendenz wäre aber - nach der Auffassung der Thesen - der Kern der Religionsarbeit!

Wiedergeburten - die Überwindung der Leiden und das große Ziel der Leere des Nirvana zu erreichen.

Leiden aber sind in die Welt gesetzt, um sie zu überwinden. Nicht, um sie zu verdrängen! Nicht der Rückzug, einzig der Fort-Schritt ist die Gottesweisung, die im Leiden geschrieben steht!

(Wir "Verstandesmenschen" sind zwar realitätsgläubig, aber nicht blind verstandesgläubig; denn der Relativität der Objektwahrnehmungen der Subjekte sind wir uns durchaus bewußt...)

 

 

Die Wissenschaft der Kosmologie wird der treibende Motor dieser Aufgabe sein, und im Mastkorb ihres Schiffes steht und schaut der Späher nach Naheliegender Spekulation.

Da Religion (als Glaubenssystem) die Spekulation über das Existierende ist, von dem wir nicht wissen, ist es letztlich Religionsaufgabe, eingetaucht ins Licht der Erkenntnis sich immer wieder abzuschaffen und immer wieder neu zu definieren. (Sätze mit Ewigkeitswert bleiben natürlich eine Ewigkeit.)

 

 

 

 

Fragen

sind die Frömmigkeit

des Denkens

(Zitat)

 

Nachbemerkungen

 

 

 

 

Jeder ist willkommen, der uns mit Faktenwissen, "Eingebungen", Fehlerhinweisen, Hinweisen auf "Gedankenlöcher" und mit anderen oder besseren Denkmustern weiterbringt!

Die geistigen (geistlichen) Machtverhältnisse sollen zugunsten der geistigen Potentiale aller verschoben werden.

Wir bitten alle gutwilligen Religionsgemeinschaften, Freidenker und Atheisten dieser Erde sich in einem weltumspannenden Dialog- (Polylog-) Prozeß um Konsens, Aufklärung und Wahrheit zu bemühen!

Die großen Lebensfragen (zufriedenstellend) zu beantworten ist nicht vorrechtlich die Aufgabe einer höheren Kaste, es ist die Aufgabe der ganzen Welt als Team!

 

 

Come

together!

 

 

...Niemand wird die Freiheit knebeln, niemand mehr den Geist umnebeln...

(aus dem Musical "Hair" [dt. Vers.] zum neuen Zeitalter des Wassermanns)

 

eit die Menschheit existiert, lebt sie in einer babylonischen Gesellschaft der für ihre Bedürfnisse nicht ausreichend harmonisierten Kommunikation. Sie ist die Wurzel allen Mißtrauens, der Feindbilder, der Mißverständnisse, des Hasses und des Kriegs. Um da gegenzusetzen, brauchen wir das

 

 

das Dialog-Konzept !

 

Leitfaden zum guten Leben, zur kommunikationistischen Revolution

(Es fordert keinen Redezwang, es ist ein Verhaltenskonsens, -grundsatz, eine Voraussetzung für optimales Zusammenleben, Nebeneinanderleben und Kommunikation !)

 

"Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit!"

(Karl Marx)

 

 

as Dialogkonzept geht grundlegend von der Erkenntnis und Selbst-Erkenntnis aus, daß jeder die Realität nur sehr partiell und subjektiv eingefärbt erfassen kann.

Als Kollektiv haben wir die Möglichkeit, die Mosaiksteine der unterschiedlichen Realitätswahrnehmungen zusammenzusetzen, so daß

1. aus dem Zusammensetzen, und

2. aus dem System der Rede und Gegenrede

dialogreife Argumente und ein kompletteres Realbild entstehen.

Laßt uns dafür ein Bewußtsein bekommen, daß der Dialog nicht im Akt von machtorientierten Reviermarkierungen und ausschließlich in der Verteidigung von Eitelkeiten steckenbleibt!

Egoismus heften die Etiketten der Dummheit und des Hasses an.

 

Wer wird sich auf die obige Dialog-Grundlage nicht einlassen mögen? Und wer das tut, läßt sich automatisch, logik- und intuitionsgeleitet, auf die Einübung bestimmter sozialer Verhaltensregeln ein:

auf der anderen Seite Umsicht walten lassen und andere nicht zu- oder plattreden;

klugreden, d.h. sich verständlich machen;

 

Aus einem Verhalten Aller oder Vieler nach diesem Dialogkonzept würde ein kommunikationistische Gesellschaft erwachsen, die die Schätze der schon immer existierenden Menschheitsutopien von der Liebe unter den Menschen, dem Frieden auf der Welt und der Erleuchteten Gedanken und Herzen in sich birgt!

 

Also: Sich zurücknehmend und respektvoll zu verhalten ist nicht suspekt-religiös-moralischer, sondern eher intelligenter und glücksspendender Natur... (Man muß da nur den Zugang hier zu seinem Vorteil finden.)

 

Alle sind eingeladen, zur Harmonisierung und Bündelung unserer Geistesenergie in diesen Dialog-Prozeß einzutreten, - was nicht weniger als

den menschlichen Schlüssel-Beitrag zur Planerfüllung der Evolution zu leisten

bedeuten wird.

 

 

 

 

Das 100-Thesen-Papier ist eine Sonderausgabe der Writers Corner.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sie werden als eine weitere Sonderausgabe vom Writers Corner Verlag herausgegeben, soweit genügend Zuschriften dies sinnvoll machen.

Nach einer vertriebenen Auflage (dieser 100 Thesen) kommt eine weitere, ggf. veränderte, heraus.

Alle Diskutanten und Leserbriefschreiber (über E-Mail oder Post) haben die Möglichkeit, die Theseninhalte zu beeinflussen, zu verändern oder zu ergänzen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Redaktion dankt allen Privatpersonen, Redakteuren und Religionsgemeinschaften, die sich schon jetzt mündlich und/oder schriftlich für oder gegen dieses Thema engagiert haben

und allen anderen im voraus, die sich noch engagieren werden!

 

 

 

Ende

 

Der Autor der THESEN ist am 11.6.1952 geboren worden, seit 1977 Bremer, Chefredakteur und Verleger der (Ex-)Writers Corner und gelernter Ökonom.

 

 

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